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Platz 3 in der Klasse SP 3T für die Renngemeinschaft AC- Inzell / RAC Bad Reichenhall, beim 4. Meisterschaftslauf der VLN am 23.06.13 auf dem Nürburgring.

Mit vielen materialbedingten technischen Problemen kämpfte das Langstreckenteam rund um Hubert Niederberger in dieser Saison. Beim letzten Rennen gab es einen Leitplankenkontakt und dadurch musste ein großer Teil der Carbonteile von der Frontpartie, Fahrwerkteile und Getriebeteile gewechselt werden, das heißt das ganze vordere Auto war zerlegt.

Durch schnelle und unkomplizierte Mithilfe von Carbon Wimmer aus Traunstein, konnte die Karosserie relativ schnell fertig gestellt werden. Die speziellen Ersatzteile rund um Motor und Getriebe wurden, wie so oft leider erst am Montag vor dem Rennen angeliefert, somit war vor dem Rennen kein Testlauf möglich.

Das freie Training am Freitag verlief gut, ohne wesentliche Probleme. So war die ganze Mannschaft für das Zeittraining gut gerüstet.
Sofort nach der Freigabe des Trainings war Wolfgang Stefan auf der Piste, schaffte mit 9.17 Minuten eine guteTrainingszeit. Doch vor der Übergabe an Georg Niederberger kündigte sich ein technischer Defekt an. Schnell stellten die Mechaniker fest, dass die Drosselklappe gebrochen ist, und das gebrochene Teil gesucht werden musste um einen Motorschaden zu vermeiden. Der Motor wurde innerhalb 30 Minuten geöffnet, das Teil gefunden, alles wieder zusammengebaut und 5 Minuten vor Trainingsende ging Georg Niederberger auf eine schnelle Runde und war mit dem Auto zufrieden. Dies war eine Riesenleistung der Mechaniker, denn wiedermal stand eine Heimreise ohne Rennen bevor.

Die Trainingszeit reichte für Startplatz 10 in der mit sehr starken Teams besetzten Klasse und gesamt für Startplatz 56.
Diesmal fuhr Technikchef Georg Niederberger selbst den Start. Er kam sehr gut durch die ersten Kurven im Grand Prix Bereich, hatte bereits auf dem ersten Kilometer 4 Fahrzeuge überholt, doch dann drehte sich ein Fahrzeug vor ihm welches noch 2 Autos beschädigte und Georg konnte nur über die Wiese ausweichen und damit Schaden am Auto vermeiden. In der zweiten Runde überraschte er mit einer schnellen Runde von 9.05 Minuten und machte damit seine Mannschaft in der Box sehr glücklich. Er hatte viele sehenswerte, faire Zweikämpfe (viele Fernsehminuten) und übergab nach 8 harten Runden das Auto auf Platz 5 in der Klasse und Platz 43 gesamt an Wolfgang Stefan. Er behauptete sich mit schnellen Zeiten im Feld und konnte mit spannenden Runden den Platz in der Klasse halten, gesamt verbesserte er auf Platz 35.

Nach dem zweiten perfekten Boxenstopp griff Georg Niederberger wieder ins Lenkrad, und schloss trotz seines anstrengenden ersten Einsatz an seine Fahrweise am Anfang an. In der letzten halben Stunde wurde die Mannschaft an der Boxenmauer dann leicht nervös, es gab die Aussicht auf den 3. Platz in der Klasse, doch die Spritmenge wurde sehr knapp und eine zusätzlicher Tankstopp hätte 2 Plätze gekostet. Georg war bereits 8 Runden unterwegs, hatte nur Sprit für eine Runde, das Führungsfahrzeug war eine Minute hinter ihm, derviertplazierte war eineinhalb Minuten hinter ihm, aber mit schnelleren Runden unterwegs. So entschied man sich auf Risiko, ohne Tankstopp. Zusätzlich kündigte sich noch ein Reifenschaden an, aber es funktionierte, Georg fuhr hinter dem Führungsfahrzeug über die Ziellinie und der Konkurrent 19 Sekunden hinter ihm.

Das war dann eine Riesenerleichterung und Freude im ganzen Team, nach dieser Saison mit sehr viel Pech. Platz 3 in der Klasse, 17 Autos sind gestartet, davon sind 7 Autos, Werksautos, bzw. vom Werk unterstützt, ist für ein Hobbyteam eine riesen Leistung. Dieser Erfolg basiert auf die tolle Arbeit der ganzen Mechanikertruppe, diesmal geführt von Achim Frevert und natürlich auf die gleichmäßigen schnellen Runden der beiden Fahrer.

Jetzt schaut Teamchef Hubert Niederberger zuversichtlich auf das 6 Stundenrennen am 4. August, wo das Langstreckenteam wieder mit 2 Autos antreten wird..

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